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Ich bin seit ca. 20 Jahren in folgenden Bereichen tätig:

Bauplanung, Ausschreibung, Bauleitung, Ausführung + Abrechnung verschiedenster Baumaßnahmen.

Im Jahr 2002 habe ich mich beruflich verändert und führe die o.g. Tätigkeiten nur noch nebenberuflich im kleineren Rahmen bzw. im näheren Umkreis für Freunde und Bekannte oder auf Empfehlung aus.
Die Wahl eines Architekten oder eines Ingenieurbüros ist Vertrauenssache. Da ich in den letzten 20 Jahren mit sehr vielen Planungsbüros zu tun hatte, kann ich Ihnen gerne empfehlenswerte Büros oder Planer im näheren Umkreis nennen.

Hier ein paar meiner Planungen aus der letzten Zeit


Verlegetiefen bei Erschliessungsmaßnahmen in Neubaugebieten

In vielen Neubaugebieten wird die Abwasserkanalisation immer noch unter die Kellersohle der geplanten Häuser verlegt, also 2,50 bis 3,50 m unter Gelände.
Meine Meinung dazu:

Geldverschwendung und dazu die schlechtere Lösung sowohl für die Gemeinden als auch für den Bauherrn!

Ich kenne nur wenige Neubaugebiete in welchen die Abwasserkanalisation knapp unter der Brauchwasserleitung (ca 1,50 m tief) liegt obwohl ich seit 30 Jahren im Baubereich tätig bin.(12 Jahre Betonbauer und 18 Jahre Bauleiter)

Die nachfolgende Synopse spricht eindeutig für die geringere Verlegetiefe

Daß die Kanalisation trotzdem in vielen Neubaugebieten unter der Kellersohle verlegt wird, kann ich mir nur aus folgendem Grund erklären: Die Planer und Projektanten der Erschließungen stellen ihre Leistungen nach der HOAI in Rechnung. (Höhere Baukosten entsprechen höherem Honorar) Wie bereits weiter oben schon beschrieben, handelt es sich hier nur um meine persönliche Meinung bzw. Wertung. Ich bin für jede Art von Anregungen, Verbesserungen und Kritik offen. In der Münchener Gegend findet langsam ein Umdenken statt. Dort wird die weniger tiefe Verlegeart immer mehr praktiziert.

Vorteile: 3,00m Verlegetiefe

Die horizontal im Gebäude notwendigen Abwasserleitungen lassen sich unsichtbar unter dem Kellerboden verlegen. Mehr Vorteile fallen mir beim besten Willen nicht ein. Ich lasse mich jedoch gerne belehren.

Nachteile:

Teure Rohrdurchführungen in der Bodenplatte notwendig
Gefahr von Undichtigkeiten im Durchführungsbereich der Rohrleitungen in der Kellerbodenplatte
Schäden an den Leitungen unter dem Kellerboden nur mit sehr hohem Aufwand reparabel
Das mittlerweile von den meisten Gemeinden vorgeschriebene Abdrücken der Leitungen im Baugrundstück und unter der Bodenplatte kostet dem Bauherrn Geld und Zeit.
Die Baukosten der Kanalisation sind wesentlich höher. (Verbau, Aushub, Bodenaustausch, Schachttiefen usw.)
Höhere Unfallgefahr bei der Herstellung. Einer meiner ehemaligen Arbeitskollegen kam bei Ausschachtungsarbeiten ums Leben, ein anderer wurde schwer verletzt.
Höhere Setzungsgefahr im Straßen- und Schachtbereich
Falls WC Waschbecken oder Gully im Kellergeschoss vorgesehen sind ist ein elektrisch gesicherter Rückstauverschluß notwendig. Ca 700,--€

Vorteile: 1,50m Verlegetiefe

Keine Rückstaugefahr für den Hausbesitzer im Kellergeschoss.
Keine Schadenersatzforderungen an die Kommunen mit Rückstauproblemen.
Die Herstellung der Kanalisation im Straßenbereich ist weitaus billiger. Vorteil für die Kommunen und den Bauherrn. (Kostenumlageverfahren)
Weniger Setzungsprobleme im Straßen- Schacht- und Kellerbereich
Weniger Unfallgefahr bei der Herstellung der Kanalisation
Keine Schwachstellen in der Kellerbodenplatte für Rohrdurchführungen. Eine Wanddurchführung reicht.
Monolithische, geglättete Bodenplatte ohne Estrich möglich. Kostenersparnis
Keine Anschlußprobleme bei der immer mehr verbreiteten Verlegung der Perimeterdämmung unter der Kellerbodenplatte.
Geringerer Aufwand beim Anschluß der Hausentwässerung am Revisionsschacht

Nachteile:

Falls WC, Waschbecken oder Gully im Kellergeschoss vorgesehen sind ist eine Kleinhebeanlage notwendig. z. B. Vortoplast 2- ca. 200 €
Die horizontalen Leitungen im Kellergeschoss sind sichtbar

Kiespreise und Betonpreislisten aus dem Allgäu

Kiespreise_Ostallgäu(pdf) Kiespreise_Maschinenpreise_Annahmegebühren_Westallgäu Betonpreise_Ostallgäu(pdf)


Ein paar links für den Bauplaner

Bayerische_Bauordnung Industriebaurichtlinie Stellplatznachweis arcon spirit


Und noch ein paar Formulare zur Bauplanung im open office Format

Bauantrag Baubeschreibung Abstandsflächenübernahme Aufteilungsantrag Schriftfeld_schmal

Umbauter_Raum Wohnflächenberechnung Statistik